StabiFam+

Ergänzend zu unserem bereits bestehenden Konzept der StabiFam, bietet FaRO zukünftig zusätzlich die Möglichkeit von Abend – und Wochenendeinsätzen an, hier kurz StabiFam+ genannt.

Das neue Angebot unterscheidet sich in erster Linie durch ein erweitertes Spektrum der Einsatzzeiten, welche sowohl in den frühen Morgenstunden, aber auch am Abend bis 21.00h liegen können. Die zuvor genannten Zeiten gelten auch für Einsätze an Sonn- und Feiertagen.

Besteht nach Einschätzung des Jugendamtes oder aber des behandelnden Kinderarztes/Krankenhauses der Verdacht, dass das körperliche, geistige oder seelische Wohl eines Kindes gefährdet ist , kann ein Einsatz nach StabiFam+ erfolgen, um die Familie bei der Abwendung möglicher Gefahren zu unterstützen.

Erziehungsberechtigte, die sich aufgrund besonderer Umstände, mit ihrer aktuellen Lebenssituation überfordert zeigen, können im Rahmen des StabiFam+-Einsatzes intensiv begleitet und angeleitet werden. Die eingesetzte Fachkraft hat die Möglichkeit innerhalb der Familie vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen zu erfassen und die Kooperationsbereitschaft der Kindeseltern zeitnah zu bewerten.

Die besondere Form der Begleitung bietet die Chance Eltern nachhaltiger an die Thematiken der Versorgung, Betreuung und Erziehung ihrer Kinder heranzuführen und zeitgleich eine engmaschigere Kontrolle und Dokumentation der bestehenden Familiensituation erlangen zu können. Ziel ist außerdem, eine Überleitung zu einer regulären Begleitung im Rahmen von StabiFam oder SPFH anzustoßen.

Sollte der Schwerpunkt des Auftrags auf einer engmaschigen Kontrolle der Gesundheitsfürsorge liegen, besteht die Möglichkeit bereits im Einsatzgespräch auf die zusätzliche Unterstützung durch eine Kinderkrankenschwester zurückzugreifen. Diese kann dann im weiteren Verlauf des Einsatzes einmal wöchentlich ergänzend in der Familie tätig sein.

Ergänzend zu den bereits genannten Schwerpunkten des Angebots, kann nach Absprache eine

  • Kontrolle der körperlichen Unversehrtheit
  • Kontrolle von Nahrungsaufnahme und Gewichts
  • Kontrolle der Medikamentengabe durch die Eltern                                                                            

erfolgen.

Grundsätzlich ausgeschlossen wird unsererseits die Sicherstellung einer medizinischen Versorgung, da diese ausschließlich durch einen ambulanten Pflegedienst, einen Kinderarzt oder ein Krankenhaus gewährleistet werden kann.